Für die Vogelfotografie benutze ich fast ausschließlich die Canon Vollformatkamera 5D Mark III. Sie macht auch unter weniger günstigen Lichtverhältnissen noch gute bis brauchbare Bilder und lässt ohne störendes Rauschen auch eine höhere ISO-Einstellung zu. 

 

Vögel fotografiere ich (fast) ausschließlich im RAW-Format.

 

Mein Canon 100-400 mm-Objektiv verlängere ich bei guten Lichtverhältnissen mit dem Konverter 1.4 von Kenko, wodurch ich 560 mm Brennweite erhalte. An diesem Teleobjektiv gefällt mir der schnelle Autofokus, der gerade bei der Vogelfotografie nicht ganz unwichtig ist.

Anfang 2016 habe ich mir das 150-600 mm - Zoomobjektiv von Tamron zugelegt, mit dem ich sehr zufrieden bin, besonders auch, was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft. Hier überzeugt mich neben dem Bildstabilisator ebenfalls der Autofokus.

        Für gezielte Beobachtung z. B. aus dem Tarnzelt, aber auch durch ein Fenster, ist ein Stativ unerlässlich, schon deshalb, weil auf Dauer Freihand-Aufnahmen wegen des relativ hohen Gewichts des Teleobjektivs anstrengend und selten wackelfrei sind. Manchmal gelingen unterwegs auch Schnappschüsse ohne Stativ. Optimal ist ein Dreibein-Stativ, außerdem nutze ich aufgrund des unproblematischen Transports und der Beweglichkeit auch öfter ein Einbein-Stativ. Aufnahmen mit Stativ sind i. d. R. schärfer, als Freihand-Aufnahmen.

Meinen Funk-Fernauslöser setze ich ein, wenn ich auf einen bestimmten Punkt fokussiere, z. B. einen Nistkasten oder einen Ansitz, der von Vögeln gern aufgesucht wird.

 

Blitzlicht setze ich bei der Vogelfotografie nicht ein!